Kategorie: Self

Mein Fazit zur 3 Tage Saft Kur von Kale and Me

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Kale&Me

Es ist Februar und den kräftigen Start des Jahres haben wir schon fast hinter uns. Bei mir hat sich das dieses Jahr durch einen überraschenden familiären Schicksalsschlag verschoben. Anfang bis Mitte Januar hatte ich alle meine guten Neujahrsvorsätze über Bord geworfen, da ich mit meinem Kopf ganz woanders war und mich nur seelisch regenerieren wollte. Doch mit der Zeit wird man mit der einhergenden ungesunden Lebensweise und den schlechten Angewohnheiten unglücklich. So habe ich zum Ende des Januar aus meiner wachsenden Unzufriedenheit immer mehr neue Kraft geschöpft und gewinne langsam wieder meine Motivation und meine Willenskraft zurück und entdecke wieder klarer meine volle Freude am Leben. Meine guten Neujahrsvorsätze habe ich nicht vergessen, sondern wieder rausgekramt und jetzt wo ich mich wieder gestärkter fühle, möchte ich diese wieder neu beleben.

Wenn ich zurückschaue, konnte ich mir schon so einige schlechte Gewohnheiten schon durch gute Vorsätze abgewöhnen und mich charakterlich entwickeln und verbessern. Letztendlich profitiert man nur aus der selbstgewählten Prüfung an sich selbst. Wenn man sich keine zu hohen Ziele setzt, geht man gestärkt und mit mehr Selbstbewusstsein aus der Aufgabe hervor. Doch ehrlich gesagt binde ich meine Vorsätze selten an klassische zeitliche Grenzen. Meine Vorsätze haben nicht alle am 1. Januar gestartet und auch nicht an einem Montag und auch nicht nach einem bestimmten Anlass. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass da der Wille einfach nicht mehr groß genug ist zu dem Zeitpunkt.

Stattdessen beschäftige ich mich mit dem Thema, dass ich mich erst verändern möchte, wenn ich für mich genügend überzeugende Gründe gefunden habe. Es geht für mich darum, die schlechte Angewohnheit in eine gute Gewohnheit zu verändern. Denn dann habe ich genügend Grund und Motivation das Ganze durchzuziehen.

Ich suche nach meinem Warum.

Zudem versuche ich nie zu viele Vorsätze oder Gewohnheitsänderungen gleichzeitig anzusetzen. Je schwerer die Gewohnheit ist bzw. je mehr Willenskraft für die Umsetzung benötigt wird, desto mehr Zeit brauchen wir und sollten uns parallel nichts schwieriges vornehmen. So ist es mir relativ leicht gefallen mich zum mehr trinken zu bewegen, während frühes aufstehen zu den schwierigen Disziplinen für mich gehört. Vielleicht aber habe ich da auch einfach noch nicht mein “Warum” gefunden.

Doch wo ich definitiv mein Warum gefunden habe, ist bei dem Thema gesunde Ernährung. Das Bedürfnis meinem Körper gute Dinge zuzufügen wächst immer wieder stark in mir, auch wenn ich es nicht immer durchziehen konnte. Schon Ende letzten Jahres hatte ich für drei Monate meinen Industriezuckerkonsum  fast gegen 0 gesenkt. Meine strahlende und reine Haut hat mich noch mehr bestärkt. Ich hatte als Zeitziel eigentlich 2 Wochen angesetzt, was mir zunächst unerreichbar erschien, doch nach der Zeit wurde mir klar, dass ich noch weiter und weiter konnte und so schaffte ich es 3 Monate bis zur Weihnachtszeit durchzuhalten.

Jetzt will ich wieder mit einer gesunden Ernährung starten und auch wie letztes Mal möchte ich die Startphase mit einer gesunden Saftkur einleiten. Im August 2017 habe ich dies ebenfalls gemacht und war mit dieser Art der Umstellung sehr glücklich und zufrieden. Doch zugegebenermaßen, nehme ich die Säfte unterstützend zu einer gesunden Ernährung. Diese bestand bei mir viel aus Rohkost, Nüssen etc. und wenn der Heißhunger nach Zucker die ersten Tage überstanden ist, helfen gesunde Kohlenhydrate wie Süßkartoffeln, Kartoffeln, Vollkornbrot und auch mal Dinkelnudeln. Die Säfte von Kale & Me haben mir aber tatsächlich geholfen eine geschmackliche Abwechslung reinzubringen und mir persönlich sehr gut geschmeckt. Bei dem Geschmack ist es generell so, je gesünder ihr euch vorher ernährt habt, desto besser werden euch die Säfte auch schmecken. Wenn eure Ernährung vorher aus vielen, stark gesüßten Produkten und vielen Fertigprodukten mit Geschmacksverstärker bestand, dann wird euch die natürliche Süße und der Geschmack der Säfte vermutlich erstmal fremd erscheinen. Ich finde darauf sollte man sich einlassen und es als Indikator für die eigene Ernährung sehen. Denn im Prinzip tut man seinem Körper endlich etwas Gutes mit der Ernährungsumstellung.

Das Besondere an den Säften ist, dass durch die Kaltpressung alle Vitamine im Saft erhalten bleiben und hochwertiges Obst und Gemüse für die Säfte genutzt wird. Das ganze Paket kommt frisch und eisgekühlt nach Hause geliefert. Natürlich kann man sich auch selbst solche Säfte mischen, was sicher super ist. Eine Freundin hat dies gemacht, sie konnte beim Einkauf der ganzen Zutaten jedoch kaum Geld sparen, als dass sich der Aufwand gelohnt hätte. Außerdem ist man in einer Ernährungsumstellung eh etwas gereizt und sollte sich alle Umstände in dieser Zeit am Besten so einfach wie möglich machen, denn dann steigt auch die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs.

Diese Sorten sind bei der 3 Tage Kur dabei:

Anleitung für die Kur nach Kale & Me:

Vorbereitung für die Saftkur – Zwei Tage vor der Saftkur sollte man darauf achten, sich ausgewogen und vor allem leicht zu ernähren. Ideal sind hier Rohkost und Flüssignahrung. Hierdurch kann man den Körper auf die Kur vorbereiten und sich vor Heißhungerattacken schützen.

Während der Kur – Kale & Me spricht davon, dass die Säfte während der Kur die übliche Ernährung ersetzt. Statt normaler Nahrung trinkt man täglich mindestens 2 Liter Wasser oder magenschonenden Tee. Wer zusätzlich auf Kaffee, Alkohol oder Ähnliches verzichtet verstärkt den positiven Effekt der Kur.

Nach der Kur – Nach der Kur sollte man es langsam angehen lassen und erst einmal wieder Rohkost und Flüssignahrung zu sich nehmen. Danach kann man schrittweise gekochtes Gemüse und gesunde Kohlenhydrate wie braunen Reis und Haferflocken essen, bevor es wieder zur gewohnten Ernährung übergeht.

Vorteile der Saftkur

1. Entschlackung des Körpers – Die Saftkur gönnt dem Körper eine gesunde entschlackende Auszeit und entlastet die Verdauung.

2. Weniger Heißhungerattacken – Die Saftkur ist der perfekte Einstieg in eine Ernährungsumstellung: Kale & Me befreit einen von ungesunden Gewohnheiten und dem fiesem Heißhunger. Wichtig ist hierbei, dass es nicht ums Abnehmen geht, sondern darum, den Körper genau die Nährstoffe zu geben die er braucht und das Bewusstsein zu schärfen, dass der Hunger oft vom Kopf und nicht vom Magen gesteuert wird.

3. Mehr Zeit für andere Dinge – Die Saftkur schenkt einem mehr Zeit, man muss nicht kochen und nicht einkaufen gehen, sondern einfach nur den Saft trinken.

Mein Fazit zu den Säften von Kale & Me:

Mir persönlich haben die Säfte fast alle sehr gut geschmeckt. Außerdem konnte ich neue Geschmackskobinationen kennenlernen und war beim ersten Testen immer wieder von den Geschmäckern fasziniert. Es fühlt sich gut an, die Säfte zu trinken und dem Körper auf diese einfache Weise etwas Gutes zu tun. Die 3-Tage Kur-Säfte habe ich als Vitaminkicks in meine gewohnte Ernährung integriert. Heißhungerattacken hatte ich tatsächlich nach einigen Tagen nur noch sehr selten.

Generell kann ich es jedem nur empfehlen seinem Körper etwas Gutes zu tun. Wer sich schwer damit tut regelmäßig Sport zu machen, der sollte erstmal den Sport beiseitelegen und sich auf seine Ernährung konzentrieren. Ernährung hat einen extremen Einfluss auf unser Gemüt und unsere Motivation. Nach wenigen Tagen fühlt ihr euch so Energiegeladen, dass ihr von ganz alleine zum Sport gehen werdet. Also denkt an euren Körper und tut euch etwas Gutes, ob ihr es wie ich mit den Säften macht oder ohne.

Aber falls ihr jetzt doch auf den Geschmack der Säfte gekommen seid, habe ich von Kale & Me den Code luanasilva4you bekommen, mit dem ihr einen Überraschungs-Saft und einen Jutebeutel zusätzlich zur Bestellung geschenkt bekommt.

Vielen Dank an Kale & Me für die leckeren Säfte und euch viel Spaß beim Testen!

Eure Luana

Leserbrief zum Thema Schnelllebigkeit

Häufig bekomme ich tolle Mails von euch mit lieben Worten oder großen Fragen zugeschickt. Häufig wiederholen sich auch einige Fragen von euch und daher denke ich, dass es Sinn macht, einige Nachrichten mit meinen Antworten dazu für alle zu veröffentlichen.

Hier ein Leserbrief von Carina zum Thema Zeit und die immer bedeutender werdende Schnelllebigkeit:

Hey liebe Luana,
 
(…)

Heutzutage leben wir in einer Schnelllebigkeit, dass wir andere Menschen anhand Ihres Aussehens und Verhaltens schnell in eine Schublade einordnen, um damit auch schneller auszusortieren – die Menschen, bei denen wir glauben sie passen nicht zu uns. Doch schaut man mal dahinter merkt man, dass man doch manchmal gar nicht so unterschiedlich ist. Ich finde es mega inspirierend, deine Beiträge bei schöner nachdenklicher Musik zu lesen.

Heutzutage leben wir in einer Schnelllebigkeit, dass wir andere Menschen anhand Ihres Aussehens und Verhaltens schnell in eine Schublade einordnen

Es gibt einen noch einmal eine andere Perspektive auf gewisse Sachen. Vorurteile kenne ich nur zu gut. Denn als kleine Blondine wird man meist als Objekt angesehen, anstatt manchmal als Mensch mit Gedanken. Und manchmal fragt man sich passt man in die Zeit? Hat man die Zeit heutzutage noch Jemanden wirklich kennenzulernen (Partner, Freunde etc.)? Lebt man nur noch von Punkt A zu B? Kennst du das Gefühl, man hat jemanden kennengelernt und denkt das könnte passen und würde denjenigen näher kennenlernen, aber aufgrund der wenigen Zeit durch Arbeiten und dem ständigen Unterwegs sein, irgendwie keine Chance dazu bekommt?

Manchmal fragt man sich, wie schafft man das heutzutage?

Hat man die Zeit heutzutage noch Jemanden wirklich kennenzulernen (Partner, Freunde etc.)? Lebt man nur noch von Punkt A zu B?

Ich selbst führe sehr oft Gespräche mit Menschen, die ich unterwegs kennenlerne und manchmal bin ich so fasziniert davon, wie unterschiedlich Menschen denken und manche hinterlassen Spuren, die dich irgendwie das ganze Leben begleiten. Daher würde mich deine Meinung wirklich interessieren. Ich nehme jeden Gedanken oder Tipp gerne an. 🙂 Denn momentan beschäftige ich mich mit Theorien von Glaube und Gedanken und Psychologie. Ich kann mich kaum an Situationen erinnern, wo mein Kopf komplett frei war von Gedanken, die einen manchmal sehr belasten können. Man probiert viel, um mal wirklich runter zu schalten. Du bist nicht nur eine wunderschöne Frau, sondern auch klug, überlegt, intelligent und unglaublich tiefsinnig. Mach weiter so!! 🙂

Ich kann mich kaum an Situationen erinnern, wo mein Kopf komplett frei war von Gedanken, die einen manchmal sehr belasten können.

Deswegen hoffe ich, dass dich diese Nachricht erreicht und würde mich über ein paar Worte und eine Antwort, zumindest auf einer meiner Fragen, riiiiiiiiiesssiig freuen. Und die würde ich auch nicht gegen den Wind schlagen, sondern ich versuche ständig meine Situation ins Positive zu ändern auch wenn es manchmal weh tut.

Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende.
Ganz liebe Grüße Carina :))


Liebe Carina,

Vielen lieben Dank für deine Mail! Ich habe mich sehr gefreut. Ich muss zugeben, ich musste mich erstmal kurz hinsetzen und überlegen, was ich darüber denke.
Aber ich liebe Nachrichten, die mich fordern .
Das Ding ist so: Zeit ist im Prinzip eine Illusion. Klar wir können sie messen etc., aber unser Gefühl für Zeit relativiert sich, je nachdem was wir machen, wie Einstein schon sagte. Heißt z.B. machen wir etwas, das uns Spaß macht, vergeht die Zeit schnell und sie vergeht langsam, wenn uns etwas keinen Spaß macht – für unser Gefühl.

Das Ding ist so: Zeit ist im Prinzip eine Illusion. Klar wir können sie messen etc., aber unser Gefühl für Zeit relativiert sich, je nachdem was wir machen.

Ich möchte unsere heutige Zeit mal verbildlichen: wenn das Leben ein Weg wäre, dann war er gestern wie eine ganz normale Straße, die man gehen musste – mal mehr steinig, mal mit Gräben etc. Heute ist es vermutlich so, also würden wir auf einem Laufband (diese geraden, die es am Flughafen gibt ) nach vorne laufen. Alles um uns herum passiert so viel schneller. Viel mehr Dinge prasseln auf uns herein, denen wir Stand halten müssen, aber wir können auch viel mehr in der gleichen Zeit schaffen.

Heute ist es vermutlich so, also würden wir auf einem Laufband nach vorne laufen. Alles um uns herum passiert so viel schneller. Viel mehr Dinge prasseln auf uns herein, denen wir Stand halten müssen, aber wir können auch viel mehr in der gleichen Zeit schaffen.

Theoretisch aber, wenn wir dann andere Menschen und potentielle Partner treffen, müssten wir sie auch auf dem Laufband treffen, mit den gleichen Umständen und wir bewegen uns gleich schnell voran. Alles um uns herum passiert schneller, doch viele Mitmenschen bewegen sich gleich mit uns, auch wenn es nicht so wirkt. Also glaube ich nicht unbedingt, dass wir weniger Zeit für uns haben, als früher, ich glaube nur wir haben es schwerer uns diese Zeit zu nehmen und die Zeit anzuhalten.

Also glaube ich nicht unbedingt, dass wir weniger Zeit für uns haben, als früher, ich glaube nur wir haben es schwerer uns diese Zeit zu nehmen und die Zeit anzuhalten.

Ich habe mich auch oft gefragt, warum einem als Kind die Zeit viel länger vorkommt, im Gegensatz zu einem als Erwachsenen und dann hat Eckhart Tolle mir eigentlich die Antwort darauf gegeben und im Prinzip hast du deine Frage auch selbst beantwortet. Es liegt daran, dass man viiiiel mehr Gedanken im Kopf hat. Dass man ständig nur darüber nachdenkt, was man gemacht hat bzw. als nächstes machen muss (Vergangenheit und Zukunft). Aber wir leben nie im aktuellen Zeitpunkt – in diesem Moment! Der Punkt an dem wir entweder garnicht denken oder uns nur in diesem Moment wahrnehmen in dem wir gerade sind. Wo wir einfach nur auf die Geräusche um uns herum achten oder versuchen meditativ unsere Gedanken anzuhalten – und in diesem Moment halten wir auch die Zeit an.

Es liegt daran, dass man viiiiel mehr Gedanken im Kopf hat. Dass man ständig nur darüber nachdenkt, was man gemacht hat bzw. als nächstes machen muss (Vergangenheit und Zukunft). Aber wir leben nie im aktuellen Zeitpunkt – in diesem Moment!

Als Kinder haben wir das sehr oft von Natur aus gemacht, wir haben einfach nur eine Blume angeschaut und waren von ihrer Schönheit fasziniert. Wir haben sie nicht bewertet oder hinterfragt, einfach nur beobachtet. Und durch dieses Wahrnehmen haben wir die Zeit angehalten. Heute ist unser Kopf aber voll und wir haben das Gefühl, wir können ihn nicht abstellen. Aber wir müssen es wieder lernen, denn im Prinzip ist unser ganzes Leben in unserem Kopf. Also fangen wir wieder an, Momente wahrzunehmen und weniger zu bewerten. Einfach nur wahrnehmen, manchmal kurz den Fuß vom Gaspedal nehmen und einfach nur die Geräusche um sich herum zu hören. Es ist super beruhigend. 
Ich versuche dies auch häufig in meinem Alltag in Stresssituationen umzusetzen z.B. am Flughafen. Dann setze ich mich hin und atme tief ein und aus und konzentriere mich nur auf den Moment und nehme mich quasi als 3. Person wahr. Kann echt sehr gut sein . Ein weiterer Punkt wäre es, sich Zeit zu schaffen. Wenn du sagst, dass du durch feste lange Arbeitszeiten wenig Zeit hast, dann kann es wichtig sein darüber nachzudenken, wie diese flexibler werden könnte. Dazu gehört auch darüber nachzudenken, passive Einnahmequellen zu kreieren, wie z.B. Produkte zu kreieren, Affiliiate-Marketing oder Bücher zu schreiben. Das sind alles Möglichkeiten, Geld zu verdienen, quasi während du schläfst, also für die du nicht anwesend sein musst, die unabhängig sind und für dich arbeiten und dir letztendlich Zeit sparen! Ich reiße das Thema jetzt nicht ganz auf, aber es lohnt sich auch darüber nachzudenken, wenn man das Gefühl hat, sich keine Zeit nehmen zu können!

Ich hoffe meine Worte konnten dir etwas helfen.

Ganz liebe Grüße an dich, Luana

5 To-do List Tipps für einen produktiven Tag

Um einen roten Faden für den Tag zu haben und seine Projekte zu bearbeiten oder Ziele zu erreichen, kann die To Do List ein wichtiges Tool sein. Ich selbst brauche eine Liste, um grob zu wissen was ansteht und nichts zu vergessen. Allerdings kommt es auch auf die Art der Führung einer Liste an, wenn man vermeiden will, dass man sich ständig nur den Unwichtigen Dingen widmet. Eine Liste nach Themenrelevanz und eine Liste für den Tagesablauf helfen mir meinen Tag zu strukturieren.

1. Wochenaufgaben reduzieren für den Tag

Ich habe eine Liste auf der alle mehr oder weniger wichtigen anstehenden Aufgaben und Projekte aufgelistet sind. Ich sortiere meine Aufgaben nach Kategorien wie z.B.: Arbeit, Allgemein, Wichtig, Einkaufen, Haushal, etc..

Diese Liste ist einfach ein grober Überblick für mich, um das Gefühl zu haben alle demnächst anstehenden Aufgaben und Projekte unter Kontrolle zu haben. Doch diese Liste ist nicht die To-Do Liste, die mich durch den Tag begleitet. Dafür ist sie einfach zu voll und nicht sinnvoll strukturiert. Für jeden einzelnen Tag lege ich eine neue Liste an, die zum einen zeitliche Termine festhält, aber auch die ca. 5 wichtigsten Aufgaben enthält. Diese Aufgaben werden dann in der Reihenfolge in den freien Zeiten abgearbeitet.

2. Die wichtigste Aufgabe zuerst

“Eat the Frog” heißt das berühmte Buch von Brian Tracy, indem es zusammengefasst heißt: die wichtigste Aufgabe zuerst! Diese Aufgaben sind häufig auch gleichzeitig die, die uns besonders viel Überwindung kosten. Viele Menschen ziehen also lieber erstmal unwichtige Aufgaben vor (Beispiel: das Aufräumen vor dem Lernen für die schwere Klausur). Und wenn es dann zu den wirklich relevanten Aufgaben kommt, haben sie nicht mehr genug Willenskraft oder glauben schon genug gemacht zu haben an diesem Tag. So werden die eigentlich wesentlichen Aufgaben immer weiter nach Hinten gestellt, bis es vielleicht einfach wieder zu knapp wird.

3. Aufgaben nach Relevanz sortieren

Nicht jede Aufgabe auf deiner Liste hat den gleichen Effekt auf dein Leben. Es lohnt sich bei Aufgaben immer auf das langfristige Ergebnis zu schauen, um ihre Relevanz zu erkennen. So hat Aufräumen langfristig nicht den gleichen großen Effekt, wie es z.B. ein wichtiges Projekt oder Fitness für dich hat. Nichts gegen Aufräumen – es gehört definitiv dazu. Aber es muss nicht auf deiner Prioritätenliste ganz oben stehen, wenn dadurch wichtige Projekte nach unten rutschen! Zudem neigen wir gerne dazu Aufgaben erst zu machen, wenn sie dringend sind (z.B. Rechnungen zahlen). Doch viele Aufgaben drängen uns im Alltag nicht, sind aber in ihrem Effekt auf unser Leben viel größer und wichtiger (Weiterbilden, Fitness, Unternehmen gründen). Achte immer darauf diese Art von Aufgaben nicht wegfallen zu lassen, denn sie bestimmen auch langfristig mit, wohin sich dein Leben entwickelt.

4. Dein bestes Medium suchen

Der eine nutzt das Handy – ich selbst schreibe gern auf Papier. Es gibt zahlreiche Programme und jeder nutzt es gerne anders. Es gibt nicht die Art To-Do Listen zu führen. Es gibt nur deine Art, die am besten für dich funktioniert und das gilt es für dich herauszufinden. Es lohnt sich einiges auszuprobieren und die Tipps anderer zu testen und ggf. abzuwandeln. Eine Tagesstruktur zu finden ist genau so wie eine Struktur im Haushalt zu finden – wichtig aber individuell. Probier dich aus!

5. Zeit nehmen

Mach es dir zum Ritual, dir 5-15 Minuten am Tag mit deiner To-Do List auseinanderzusetzen und dir deine Aufgaben vor Augen zu führen. Manche machen dies gerne Morgens. Ich selbst plane einen Tag am liebsten den Abend davor, um freiere Gedanken während der Nacht zu haben. Du wirst dich unheimlich produktiv und zufrieden fühlen, wenn du den Überblick über deinen Tag und deine Aufgaben hast. Starte jetzt!

Hast du noch einige Tipps, wie man eine To-Do List optimieren kann, dann schreibe es gerne in die Kommentare.

Merken

So kannst du deine wahren Ziele erreichen

Ein Nickerchen weiter weg von der ordentlichen Wohnung. 10 Burger weiter weg von der langeresehnten traumfigur. 15 Tage Serie weiter weg vom beherrschen der nächsten Fremdsprache. 20 Tage Party weiter weg vom eigenen Unternehmen.

Unsere Gier nach schneller Zufriedenheit ist der ständige Feind unserer wahren und langfristigen Ziele.

Wir wollen nicht denken und doch anders sein, wir wollen essen was einfach ist und doch gesund sein, wir wollen Fernsehen was uns gegeben wird und doch eine eigene Meinung haben, wir wollen immer schlafen und doch alles schaffen. Wir wollen es bequem haben und doch einzigartig sein, wir wollen den fertigen Pfad laufen und doch der erste sein!

Natürlich kann diese Rechnung nicht aufgehen.
Das Problem ist WIR WOLLEN etwas haben und sind nicht bereit ZU GEBEN.

Es geht nicht darum, nicht zu genießen- im Gegenteil ich bin absoluter Genießer und gönne mir alle oben genannten Punkte. Aber ich bin mir bewusst, dass es Dinge sind, die mich nur kurzfristig vergnügen und langfristig schaden können. Wenn du große Ziele erreichen WILLST, bist du denn auch bereit zu GEBEN? Bist du bereit deinen Kopf einzuschalten, wenn andere ihn aus lassen, Lösungen für deine Probleme zu suchen, dich weiterzubilden, Informationen zu filtern, die für die Masse zubereitet wurden, den Salat dem Burger vorzuziehen?  Bist du bereit etwas zu riskieren und dich zu trauen?

Sei dir bewusst, du kannst nicht nur deiner kurzfristigen Bedürfnisse nachgehen und auf außergewöhnliche Ziele hoffen! Jedes Mal wenn du auf der Couch gammelst, entscheidest du dich FÜR den kurzfristigen Moment und GEGEN deine längerfristigen Ziele! JEDEN MOMENT!

Erfolgreiche Menschen trainieren ihren Fleiß, ihre Willenskraft und ihre Standhaftigkeit. Sie lassen sich seltener vom kurzfristigem Glück ablenken, denn sie sind süchtig nach dem Gefühl ein langfristiges Ziel zu erreichen.

Wie gesagt, es geht nicht darum, all diese Dinge aus deinem Leben zu streichen, aber handle reflektiert und bewusst in allem was du tust. Mach es dir zur Gewohnheit deine Handlungen zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen. Werfe ein Blick in deine Zukunft: was musst du tun, was solltest du weniger tun? Sei klug und bedacht. Handle so, wie du es dir von anderen wünschen würdest. Handle langfristig und
sei der Creator deiner eigenen Geschichte!

Nichts kann dich glücklich machen, wenn du es nicht schon bist!

Wochenrückblick #3

Event in Berlin mit Smashbox

Dieser Rückblick beinhaltet etwas mehr als eine Woche, da ich vorher leider Keinen geschafft habe.
Vor ca. 1 1/2 Wochen war ich auf einem Event in Berlin mit Smashbox eingeladen mit einigen Bloggermädels. Zudem durfte jede von uns zwei Gewinnerinnen ziehen, die uns auf diesem Event begleitet haben. Zusammen wurden wir gestylt und haben vom Fotografen Fotos von uns machen lassen. Das Event war super angenehm in der Größenordnung, da man über den Tag hinweg mit Jedem sprechen und sich kennenlernen konnte. Am Ende habe ich viele neue liebe Mädels kennengelernt. Beim Stylen muss ich zugeben, dass ich mich immer etwas schwer tue, wenn ich von anderen Menschen geschminkt werde. Auch wenn die Profis dort von ihrem Handwerk bestens Bescheid wussten, habe ich einfach bestimmte Dinge in meinem Make up, die mich irritieren, wenn sie anders als sonst sind – sei es die Augenbrauenform oder der Lidstrich. Trotzdem glaube ich sind am Ende sehr coole Bilder rausgekommen, die ich leider noch nicht zu Gesicht bekommen habe.

Kurzbesuch in der Schweiz

Anfang der Woche ging es dann beruflich nach Zürich in die Schweiz. Zusammen mit Philip und Anton sind wir Sonntag Morgens los und konnten Nachmittags noch bei bestem Wetter etwas die Stadt erkunden. Auf der Fahrt dorthin Processed with VSCO with a5 presethabe ich mir bei einer blöden Aktion an der Raststätte mein Gesicht an einer Kante angeschlagen. In wenigen Sekunden entwickelte sich eine riesen Beule im Gesicht und Abends war mein Gesicht zum viertel Blau – sah nur etwas dämlich aus. Aber ich habe zum Glück keine Schemrzen – also Glück im Unglück.
Die Stadt Zürich hat mir unglaublich gut gefallen! Abends beim Abendessen, war ich allerdings dann so erschöpft und müde von dem Tag, dass ich fast meinen Kopf hätte in die Nudeln tauchen können. Wir waren übrigens im La Pasta essen, was ganz lecker war.
Am nächsten Morgen war der Geschäftstermin, bei dem ich mit meinem blauen Auge versucht habe etwas seriös zu wirken. Das Ganze verlief aber ganz positiv. Ich werde häufig gefragt was wir beruflich machen. Kurz zusammengefasst: Ich habe mich mit drei Jungs zusammen selbstständig gemacht und eine Agentur für Social Media Marketing gegründet. Das Feld selbst ist aber relativ groß gesteckt und beinhaltet ein Netzwerk & Betreuung von Bloggern, sowie Planungen von Events und Konzepterstellung von Unternehmen. Das heißt z.B. eine Marke möchte sich oder ein Produkt über Social Media präsentieren, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten dies zu tun und an der Stelle kommen wir dann ins Spiel.

Frustration im Alltag

Die letzte Woche verfolgte mich etwas der paranoide Gedanke, dass die Technik die ganze Zeit gegen mich spielt. Das Abstürzen und Nicht-funktionieren verschiedener Programme frustrierte und demotivierte mich zunehmend. Auch wenn ich noch keine Lösungen für all die technischen Probleme gefunden habe, ist mir nach einigen ruhigen Momenten bewusst geworden, dass mein wahres Problem der Druck ist, den ich beginne mir selbst zu machen. Durch diesen Druck fängt man an innerlich zu verkrampfen, man verliert seine innere Leichtigkeit und Kreativität. Wenn dann etwas im Außen (bei mir die Technik) nicht wie geplant funktioniert, kann ein kleines, fast lächerliches Alltagsproblem einen völlig aus der Bahn werfen. Und das nur, weil man vergessen hat dem Kopf und der Seele Ruhepausen zu gönnen und sich zu viel auf Unwesentliches fokussiert hat. Ich bin jetzt aber wieder gedanklich im Gleichgewicht und werde nach rationalen Lösungen meiner kleinen Alltagsprobleme suchen.

Musik, die mich in der Woche begleitet hat:
– Way down we go – Kaleo A/B
– Issues – Julia Michaels
– Believer – Imagine Dragons

Aktuelles Hörbuch “Heirate dich selbst” – Veit Lindau: Das Hörbuch hat diese Woche perfekt zu mir gepasst und die richtigen Worte zu meiner Stimmung gefunden. Es ist aber wirklich eine Stimmungssache – Philip z.B. konnte mit dem Hörbuch nichts anfangen. Es beinhaltet viele motivierende Phrasen zum Thema Selbstliebe. Wer was neues hören will, muss hier eher zwischen die Zeilen hören. Wer gedanklich und seelisch bestärkt werden will und sich auf die Phrasen einlässt, dem könnte das Hörbuch gefallen.

Daher mein Spruch aus dem Hörbuch, der mich diese Woche am meisten beschäftigt hat:

Leiste deinen Beitrag zum Weltfrieden und liebe dich selbst.

Wochenrückblick #2 .. über Sticker sammeln, Goal Wall und Make up ordnen

Zurückversetzt in Zeiten von Pokémonkarten und Diddlblätter

Ich sitze hier an meinem zweiten Wochenrückblick und überlege mir, was mich die Woche so beschäftigt hat und dabei fällt mir erstmal gar nicht viel ein.. Dabei war doch die ganze Woche so vollgepackt.
Aber Doch, es fällt mir einiges ein. Und zwar etwas ziemlich lustiges. Wisst ihr noch in der Schulzeit, wo man jegliche Arten von Sticker, Pokemonkarten und Diddlblätter gesammelt und getauscht hat? Ich war bei fast jedem Trend ganz vorne mit dabei, auch wenn ich ehrlicher Weise gar nicht so viel Geld dafür ausgegeben habe. Stattdessen habe ich mir eine kleine Sammlung erschnorrt und Diese, durch raffiniertes Tauschen zu einer zeimlich großen Sammlung gemacht!
Oh ja, ich hab’s geliebt! Und jetzt.. ja jetzt wird es ein Panini-Album mit Webstars 2017 geben und ich darf ein kleiner Sticker in dem Ganzen sein! Hallo? Natürlich habe ich da sofort zugesagt! Auch wenn man mich dafür auslacht, oder mich von den Sammlern keiner kennt und mein Sticker zu denen gehört, die man sofort wegtauschen will 😀 .. ich bin ein Sticker und freue mich darüber, wie kleine Kinder über einen Lolli!

Ziele setzten und Ziele erreichen

Ganz vorbildlich habe ich mich diesen Samstagabend hingesetzt und mir eine sogenannte Goal Wall erstellt. Jap, was ist das schon wieder? Man sagt, um seine Ziele im Leben zu erreichen , ist es wichtig, sich Diese so oft wie möglich vor Augen zu halten und zu verinnerlichen. Und dem kann ich genau so zustimmen. Manche schreiben sich ihre Ziele fast täglich auf. Andere denken jedes Mal beim Einschlafen daran und wieder Andere schneiden sich Bilder und Sprüche aus um diese an ihre Wand zu hängen und jeden Tag darauf zu schauen. Für manche klingt es vielleicht wie Hokus Pokus, aber tatsächlich machen all diese Methoden Sinn und zeigen auf lange Sicht ihre Wirkung. Denn wer sich täglich mit seinen Zielen oder seiner Wunschzukunft beschäftigt, programmiert sein Unterbewusstsein darauf und Dieses trifft sehr häufig für uns kleine Entscheidungen im Alltag, die uns dann letzendlich wiederrum unserem Ziel näher bringen. Eigenschaften wie Willenskraft, Power, Mut und Kreativität prägen sich aus und entfalten ihre Kraft. Es lohnt sich das auszuprobieren Leute! Drauf kleben kann man alles, was man sich wünscht, egal wie realistisch oder unrealistisch es ist. Ich selbst habe mich besonders auf Eigenschaften fokussiert, die ich in der Zukunft für mich stärken möchte.

Make up Aussortieren und Organisieren

Mein Wochenende verlief generell ziemlich produktiv, wenn ich jetzt darüber nachdeke. Nachdem ich das ganze Haus geputzt habe, was mir übrigens das Gefühl gibt mein Leben voll im Griff zu haben, bin ich bei meinem Schminktisch angekommen. Die harten Zeiten, in denen ich mir fast jeden Tag neue Schminke gekauft habe, sind zum Glück vorbei. Trotzdem habe ich schon längere Zeit meine Schminke nicht mehr ausgemistet, was dazu führt, dass man nicht weiß was man alles hat und immer dasselbe für sein Make up benutzt. Jetzt habe ich eine Ladung aussortiert und den Rest getestet und neu strukturiert. Hoffen wir  das sorgt für neue Frische in meinen make up Looks 😉

Alle Produkte und wie Ich meine Make up Aufbewahrung strukturiert habe, könnt ihr hier sehen.

Wochenrückblick #1

Was mich diese Woche beschäftigt hat:

Die Rückmeldung auf meinen letzten Blogpost hat mich unglaublich gefreut. Besonders auf Snapchat, wo ich etwas tiefer auf das Thema Verantwortung eingegangen bin, habe ich sehr sehr viel positive Resonanz bekommen. Und zwischen all den Oberflächlichkeiten, sind so viele Menschen, die sich auch über mehr von den tieferen Themen freuen würden. Und das freut mich so so sehr!

Philip hat sich eine Drohne bestellt, die diese Woche angekommen ist. Es handelt sich um die DJI Mavic Pro und wir lieben dieses kleine Ding jetzt schon über alles. Es ist zwar kein günstiger Spaß, aber die Leichtigkeit und Kompaktheit sind unschlagbar .. naja und natürlich die wahnsinns Aufnahmen! Wir haben die Schönheit unseres Wohnorts nochmal von eine  ganz neuen Seite entdeckt und bestaunt. Aufnahmen folgen.. 🙂

Wie viele vielleicht schon bei Instagram gesehen haben, darf ich aktuell Teil einer Smashbox Kampagne sein, bei der ich insbesondere den Primer getestet habe. Bisher gefällt er mir wirklich so gut! Zur Krönung läuft aktuell ein Gewinnspiel, bei dem ich einige von euch kennenlernen werde. Darauf freu ich mich riesig! Zudem teste ich aktuell auch noch ein Shampoo einer Marke, die sowieso schon seit Jahren als Shampoo in meiner Dusche steht. Seid gespannt.

Thema Gesundheit/Ernährung:

Aktuell beschäftigt mich das Themas Gesunheit verstärkt. Wir wissen alle, dass Gesundheit super wichtig ist. Wir hören es ständig und erst wenn wir krank sind fällt es uns auf. Das ist das verhängnisvolle an dem Ganzen. Solange es uns gut geht, schenken wir dem Thema gerne nicht zu viel Aufmerksamkeit. Ich selbst habe mich in dem letzten Jahr viel selbst Beobachtet bei dem Thema Ernährung  und mir ist bewusst geworden, welch großen Einfluss meine Ernährung auf meine Produktivität hat. Ich bin zwar immernoch ein Genussmensch und gönne mir regelmäßig kleine Rationen Zucker, egal in welcher Form. Aber ich habe extrem gespürt, wie positiv sich viel Trinken auf mich und meinen Alltag ausgewirkt hat.  Zudem versuche ich, wenn möglich, jeden Tag frisches Gemüse in Form von Salat zu essen. Und was für mich früher lästige grüne Deko auf dem Teller war, schmeckt mir mittlerweile so gut, dass ich sogar richtig Hunger auf Salat habe 🙂

Aber es ging diese Woche nicht um meine Gesundheit, sondern um die meiner Freunde und Familie. Ich persönlich glaube, dass man sehr sehr viele Krankheiten über Ess- und Trinkverhalten, sowie über die eigenen Gedanken herbeirufen bzw. verhindern kann. Und daher habe ich im Moment das Bedürfnis bei meiner Familie und ein paar Freunden positiven Einfluss darauf zu nehmen. Dabei geht es mir nicht um Diäten, sondern eher um Clean eating. Für nächste Woche habe ich geplant, für meine Eltern einkaufen zu gehen und ihnen z.B. mal Dinkel statt Weizen geschmackvoller zu machen..

Processed with VSCO with a9 preset

Womit ich meine Zeit verbracht habe:

Tanzen: Ich habe mich wieder vermehrt dem Tanzen gewidmet und ich LIEBE es einfach. Eigentlich tanze ich schon verschiedene Arten, seit ich denken kann. Zu meinem Studium meinte ich, keine Zeit mehr dafür zu haben und so wurde diese Leidenschaft etwas eingestaubt. Seit kurzem habe ich mir aber täglich die Zeit dafür genommen und gemerkt wie glücklich es mich einfach macht. Wichtig ist, wie auch beim Sport, dass man sich immer wieder Musik sucht, bei der man einfach nicht stillsitzen kann. Für mich selbst ist das aktuell spanische/südamerikanische Musik zB. von J.Balvin.

Abschalten: Aktuell lese ich das Buch “Das Motivations Manifest” von Brendon Burchard und finde es bisher ganz gut.

In meiner freien Zeit bin ich gefühlt ständig mit Aufräumen/Rumräumen und Strukturieren beschäftigt. Aber ich liebe dieses Gefühl, einem bisher chaotischen Bereich zu strukturieren und eine Ordnung zu verpassen. Währenddessen stöpsel ich mir Kopfhörer ein und höre auf meinem Handy die Hörbücher von “die drei ???” auf Spotify. 🙂 Ich fühle mich dann einfach total in meine Kindheit verstzt, wo ich diese Hörbücher auch verschlungen habe. Und mir ist aufgefallen, ich muss teilweise echt konzentriert Zuhören bei den Geschichten, um die Handlungen und Zusammenhänge zu verstehen. Ich weiß gar nicht, ob ich das früher wirklich alles immer so verstanden habe. 😀

Shop the Look:

#Thisismii #mylife #myessentials

#ThisIsMii – Vielleicht habt ihr auch schon etwas von dem Hashtag gehört oder Fotos dazu gesehen. Mit dieser Kampagne fordern Seat und Cosmopolitan Menschen wie euch und mich aktuell dazu auf, zu zeigen was uns jeden Tag begleitet bzw. was uns selbst ausmacht. Es geht dabei um Essentials, die unsere Leidenschaft, unsere Art und eben einfach gesagt unsere Persönlichkeit ausdrücken. Die Essentials sollen auf Fotos festgehalten werden – und mit den Fotos könnt ihr sogar einen Trip zur Berliner Fashion Week im Januar gewinnen! 🙂

Jedes Objekt hat eine ganz besondere Bedeutung in meinem Alltag

Ich selbst habe mir auch Gedanken dazu gemacht, was meine persönlichen Essentials sind. Hierbei gibt es übrigens kein Richtig oder Falsch und auch kein Zu Viel oder Zu Wenig – es geht ja schließlich um uns selbst und unsere persönlich unverzichtbaren Lieblingsstücke. Auf meinem Foto geht es darum auch mehr um die Symbolik als um die Produkte an sich. Jedes Objekt hat eine ganz besondere Bedeutung in meinem Alltag.

Für mich sind es diese Dinge, die eine ganz besondere Bedeutung in meinem Leben haben:

Mein Handy:

Ich finde es klingt immer sehr nach einer Sucht nach Technik, wenn man sein Handy als ein Essential bezeichnet. Doch andererseits ist es nunmal so, dass dieses kleine Ding und alles was sich dahinter verbirgt mein Leben in so vieler Hinsicht beeinflusst und verändert hat. Und lassen wir mal alle Apps und Spielereien außen vor, so ist es die Vernetzung der Menschen miteinander, die es mir immer wieder möglich macht, inspirierende Menschen zu entdecken und mich sogar mit ihnen auszutauschen. Somit macht mein Handy einfach auch einen großen Teil meiner täglichen Arbeit aus und gibt mir und vielen anderen Menschen einfach so viele Möglichkeiten einer ganz anderen Welt.

Meine Kamera(s):

Ich habe mittlerweile mehrere verschiedene Kameras und benutze von meiner Handykamera bis zur Spiegelreflex jede je nach Motiv und Situation. Meine Leidenschaft Fotos zu machen war immer etwas davon verschleiert, dass ich früher ziemlich genervt als Fotomodell herhalten musste, wenn mein Vater Bilder machte – er ist Fotograf. Heute teile ich diese Leidenschaft, aber auf einer anderen Ebene. Ich verstehe weniger von Technik und Brennweite und Co., aber ich liebe es Momente festzuhalten und noch mehr, diese mit Programmen und Effekten zu verschönern. Im besten Falle habe ich immer eine Kamera bei mir und im schlechtesten Fall zumindest mein Handy.

Kopfhörer – stehen für Musik und Podcasts, die mich täglich begleiten und unterstützen:

Die dargestellten Kopfhörer sind symbolisch gemeint für die Musik oder die Podcasts, die mich tagtäglich begleiten. Es geht morgens beim Schminken los, weiter im Auto bis hin zum Sport und bei jeder Hausarbeit. Meine Musik richtet sich nach meiner Stimmung und ist entweder „Gute Laune Musik“ zum anheizen oder sehr besinnliche ruhige Musik, die mich zum Alltagsausgleich immer etwas entspannt.
Manchmal beschäftige ich mich aber doch lieber mit bestimmten Themen und dazu höre ich am liebsten Podcasts. Ich kann euch dir hier empfehlen:
Matthew Mockridge, Laura Seiler Coaching oder Christian Bischoff
Sie alle beschäftigen sich mit Themen zur Persönlichkeitsentwicklung und helfen mir, klarere Gedanken zu bekommen und meine Ziele und Aufgaben besser zu strukturieren und motiviert zu bleiben.
Ich habe durch regelmäßiges Reflektieren meiner Selbst gelernt, welche Medien ich in einer Situation brauche, um mich schnellstmöglich wieder auszugleichen.

Mein Kalender und Notizbuch + mein Stift:

Der Tag, an dem ich anfing meinen Kalender ernsthaft zu nutzen und zu strukturieren, war vermutlich einer der wichtigsten und produktivsten Tage meines Lebens. Ich erninner mich noch die Zeit, als ich keinen Kalender hatte – ich weiß nicht wie ich da durch mein Leben gekommen bin 😀 Ich bin ein unglaublich verträumter Mensch, ich verfalle häufig in meine eigenen Gedanken und vergesse dadurch die Realität, die nunmal terminierte Ziele und Aufgaben hat. Mittlerweile besteht mein Morgen/Abend daraus, alle meine Aufgaben nach Wesentlichkeit zu strukturieren und zu planen. Diese 10-15 Minuten sind unglaublich wichtig für den weiteren Erfolg meines Tages. Ich kann jedem nur solche Rituale empfehlen.

Häufig bekomme ich im Alltag zudem kleine Geistesblitze oder Visionen, die sofort festgehalten werden müssen, bevor sie wieder verfliegen. Viele Seiten in meinem Kalender sind mit solchen Ideen vollgekritzelt und halten fest, was mein Gehirn gerne vergisst. Vieles davon bilden die Grundlagen von neuen zukünftigen Projekten.

Der Buddha:

Den Buddha habe ich natürlich nicht jeden Tag bei mir. Er steht Zuhause bei uns auf einer Anrichte und ist wieder nur symbolisch gemeint. Ich bin nicht zum Buddhismus konvertiert, aber für mich stehen viele Aussagen aus dem buddhistischen Bereich für Kernaussagen im Leben und in dieser Welt.
Manchmal liebe ich die kleinen Kurzgeschichten, die einem zum Nachdenken über sich selbst anregen. Wie auch bei den Kopfhörern beschrieben, habe ich gelernt mir einen täglichen Ausgleich zu schaffen. Sei es durch Musik, Podcasts, Bücher, Bewegung, tiefe Gespräche oder entspanntes Relaxen – ich glaube an das ying yang Prinzip und dass nichts weder im Übermaß gesund ist, noch glücklich macht.
Außerdem liebe ich den buddhistischen Gedanken, dass „wer seine Gedanken kontrolliert, in der Lage ist, seine Welt zu erschaffen“. Denn den Wahrheitsgehalt dieser Aussage, würde ich sofort unterschreiben.

Was sind eure Essentials? Ich würde mich freuen zu sehen, was für euch wichtig ist und was ihr immer braucht. Ladet euer Foto einfach bei der ThisIsMii Seite hoch und ihr könnt sogar ein Trip zur Berlin Fashion Week gewinnen 🙂

Dieser Beitrag wird unterstützt durch Seat

Wer bin ich wirklich..

                             Lesezeit: 6 min

Ich hab schon öfter gehört, dass wenn man nur meine Bilder sieht, denken könnte ich sei die klassische eingebildete oberflächliche Lady, die materiellen Besitztum an oberster Stelle stellt. Die Leute die mir das sagen, sind häufig überrascht, wie normal ich dann doch bin, wenn ich ihnen gegenüber stehe. Ich nehme es niemandem übel und ich bin auch nicht beleidigt, wenn man mich sofort in diese Schublade gesteckt hat. Wie könnte ich auch. Ich stelle eine bestimmte Art von Bildern ins Netz. Sie gefallen mir aber ich weiß, dass diese nicht in der Lage sind zu zeigen, wer ich wirklich bin – oder vielleicht wollte ich es auch unterbewusst lange nicht zeigen. Das kann ich noch nicht genau sagen. Aber mit der wachsenden Reichweite, steigt in mir das Gefühl von Verantwortung den Menschen und dieser Welt gegenüber. Zu viele Menschen streben nach Anerkennung von Anderen und materiellen Werten, in der Hoffnung nach Erlangen von dauerhaftem Glück und Zufriedenheit.

Mir ist durchaus bewusst, dass mein Auftreten auf Instagram bisher nicht unbedingt andere erstrebenswerte Ziele zeigt.

Manchmal fühle ich mich schlecht, wenn ich glücklich bin – ja manchmal sogar schuldig.

Weil andere Menschen auf der ewigen Suche nach Zufriedenheit sind und ich zwar schon ein zufriedener Mensch bin ABER und hier kommt der entscheidende Punkt: ICH BIN ES NICHT AUFGRUND DER DINGE, die auf INSTAGRAM ZU SEHEN SIND.
Im Prinzip bin ich aber Niemandem etwas schuldig. Ich habe keine Verpflichtung solche Texte zu schreiben. Aber ich möchte es. Ich habe das tiefe Bedürfnis über solche Themen mit euch zu sprechen, mit dem Wissen, dass nur die wenigsten und vermutlich die bereits Bewusstesten sich wirklich diese Texte durchlesen. Ich sehe, dass ein Post über Fashion und Beauty 3x so häufig geklickt wird, wie diese Art der Texte. Ich könnte den leichten Weg zum Erfolg gehen und nur über Fashion und Beauty sprechen – nicht aus der Box ausbrechen. Aber mir selbst ist es einfach eine Herzensangelegenheit, den wenigen unter euch Kraft und Energie für ein bewussteres und damit glücklicheres Leben zu geben.
Ja ich will mich aber keinesfalls als Engel darstellen, ich liebe auch die Designerklamotten. Ich spare gerne auf eine teure Tasche, mit dem Wissen, dass sich zwei drittel des Preises aus Name und Marketing zusammen setzen. Dass das Marketing darauf ausgelegt ist in mir ein Bedürfnis zu erzeugen, dass ich ohne diese Tasche nicht leben könnte. Aber ich werde auch nicht predigen, auf alles materielle zu verzichten. Das steht mir zum einen nicht zu und zum anderen glaube ich nicht daran, dass es Sinn und Zweck von allem ist. Viel wichtiger ist es einen gesunden Bezug zu materiellen Dingen aufzubauen. Ich glaube, dass man in ALLEN DINGEN ein gesundes Mittelmaß anstreben sollte und das nichts glücklicher macht als innerer Frieden mit sich selbst.

Also ihr seht mich auf Instagram immer gestylt und mit schönen Klamotten, aber ganz ehrlich, wer bin ich wirklich?

Dafür möchte ich in meiner Geschichte ganz zurück gehen:

Ich bin Tochter und zweites Kind eines Fotografen und einer Lehrerin. 10 Jahre später als mein Bruder, kam ich auf die Welt und habe damit die finanziell schwerste Zeit meiner Eltern kaum miterlebt. Mein Vater stammt aus Brasilien und hat sich zu Beginn seiner Zwanziger dazu entschieden eine Weltreise anzugehen. Er kaufte mit seinem ganzen Geld nur ein Flugticket nach Europa – keines zurück. Alle Strecken, die er zurücklegte trampte er mit netten Auto- und LKW Fahrern. Auf diese Weise konnte er fast ganz Europa erkunden – später auch mit wenigen Flügen Nord und Südamerika. Auf seiner Reise durch Griechenland lernte er meine Mutter in ihrem Urlaub kennen. Er besuchte sie wieder in ihrer Heimatstadt in Bremen und als er seine Rückreise antreten musste, konnte er es sich erst leisten  ein Jahr später wieder zurück zu kommen, um sie dann sofort zu heiraten. Meine Eltern sind bis heute zusammen und verheiratet.

Meine Mutter steckte viel Zeit und Energie in mich, seit ich klein bin,  um mich mit verschiedenen Kursen zu fördern. Ein Instrument, ein Sport, ein Tanzkurs, etwas singen – meine Woche war voll und was ich ihr früher ziemlich übel genommen habe, bin ich ihr heute umso dankbarer, da ich die positiven Effekte bis heute spüre. Mein Vater dagegen ist ein absoluter Erzähler. Er kann jeden gegen die Wand diskutieren, er kann dich in den Schlaf reden aber er kann dich auch die ganze Nacht lustig unterhalten. Bei den Themen gibt es keine Grenzen, egal ob Politik, Geschichte, Wirtschaft, Philosophie, Mystische Geschichten. Dass sein Deutsch bis heute nicht ganz fehlerfrei ist, hat ihn dabei nie gehindert. Lange habe ich die Diskussionen meines Vaters mit angeschaut, bis ich irgendwann selbst die Diskussionen gegen ihn eingegangen bin. Das war für mich ein Schlüsselmoment. Ich habe eine eigene Meinung bekommen und ich wusste sie mit Argumenten zu stärken und zu verteidigen.

Durch die brasilianischen Wurzeln meines Vaters, hatten wir einen engen und regelmäßigen Bezug zu unseren Verwandten in Brasilien. Wenn ich dort war, war es in einer anderen Welt zu sein.  Auch wenn ich nur alle drei Jahre in Brasilien war, hatten meine brasilianischen Verwandten einen großen Einfluss auf meine Entwicklung. Ich lernte wie wichtig das Geben war und

“Wenn man viel hat, kann man auch viel Geben”

Wenn man an seinem WAHREN Erfolg arbeitet, dann arbeitet man nicht nur für sich selbst, sondern auch um Anderen etwas geben zu können. Eine meiner Tanten baute auf diese Weise viele Schulen in Brasilien auf und ermöglichte es vielen Kindern zur Schule zu gehen. Sie war immer ungalublich schick gekleidet, aber kombinierte eine teure Markentasche mit billigstem Kunstschmuck, den sie eben auf der Straße bei einem Händler gekauft hatte. Sie arbeitete erst an ihrem Erfolg, dann an dem Erfolg der Kinder und somit dieser Welt. Was für eine Powerfrau – ein absolutes Vorbild! Sie hat mich stark mit ihrer Präsenz beeindruckt. Das was sie für mich darstellte, ist das, was ich immer werden wollte.

Mit meinem 15. Lebensjahr bin ich mit meinen Eltern den Jakobsweg gegangen. 4 Wochen lang täglich zwischen 20-40km laufen – mit einem Rucksack auf dem Rücken, der nur so viel beinhaltetet, wie man tragen konnte. Mehr nicht. Kein Handy, keine Musik. Ich muss zugeben, ich war als Teenie nicht so scharf darauf, auf diese Weise durch die Gegend zu wandern. Aber es handelte sich dabei um eine Herzensangelegenheit meines Vaters, was für mich Grund genug war es zu tun.

Die Messages die mein Vater mir unter anderem in diesen Wochen vermitteln wollte und die ich verstanden habe:

  • du brauchst nur ganz wenig in diesem Leben
  • schätze die wahren Dinge
  • und der Weg ist das Ziel

Bis zu meinem 16 Lebensjahr hat mich Mode kaum interessiert. Klar wollte ich schön aussehen, aber ich hatte zum einen kein Geld und ich wusste nicht was mir stand, also trug ich nur Basics – Jeans und Shirt. Das war okay, denn es spielte kaum eine zentrale Rolle. Gleiches mit Make up: Ich war froh, wenn ich meinen Mascara nicht vergaß und keinen Make up Rand hatte. Manchmal jedoch meinte ich die Trends mitgehen zu müssen, als ich noch keinen Bezug zu Geld hatte. Meine Eltern rießen sich halb das Bein aus, damit ich mit meinen Miss Sixty Jeans und Nike Schuhen dazu gehören konnte. Erst als ich mit Ende 16 selbst anfing, mein Geld für 6€ die Stunde zu verdienen, bekam ich langsam Bezug zu Geld.

Die Quintessenz der Werte meines Vaters auf der einen Seite: “materieller Besitztümer machen dich nicht glücklich, es sind die Erfahrungen im Leben und das Lernen und das Zusammensein” und die deutschen Werte meiner Mama “Struktur, Sicherheit, Fleiß und Erfolg ist Arbeit, man muss sich Erfolg verdienen” haben mich letztendlich zu dem gemacht, was ich heute bin:

Zu mir, Luana (Name portuguiesisch: Luna = Mond), die immer eine unglaubliche Faszination für das Universum und für mystische Fragen hatte. Ich liebte das Malen und ich liebe das Tanzen. Die Spiele, die ich spielte, dachte ich mir häufig einfach selbst aus. Ich kann mich in jeden Hund verlieben und wollte gerne alle Tiere auf der Welt retten. Ich fragte mich früh nach dem Sinn des Lebens und als ich etwas älter wurde, entdeckte ich meine Leidenschaft für Persönlichkeitsentwicklung, philosophische Fragen, Buddhismus und Quantenphilosophie und alles was daraus entsteht. Ich liebe lange Gespräche und Diskussionen über diese Themen, die ich in den meisten Fällen auch mit meiner Familie führe. Meinen Freunden wurde es häufig zu abgedroschen, wenn ich wieder vollkommen fasziniert von neuen Erkentnissen und Theorien war. Es gab Phasen, wo ich mich deshalb unglaublich alleine gefühlt habe, weil ich das Gefühl hatte, niemand verstand wovon ich gerade mal wieder völlig euphorisch redete. Aber das tolle an dem Internet: man findet immer Menschen, die ähnliche Gedanken und Fragen haben.. Ich bin ständig auf der Suche nach meiner Zauberformel, Erfolg und Helfen zu kombinieren. Ich trage viel Hoffnung in mir, die immer weiter wächst und an das Gute in den Menschen glaubt. Ich glaube unsere Menschheit ist einfach noch sehr jung. Aber wir können und werden reifen. Ich wünsche mir von mir selbst, dass ich diese fast kindliche Hoffnung nie verlieren werde und niemals gegen Verbitterung eintausche.Ich bin einfach dankbar, für alles was ich bisher erfahren und lernen durfte und ich freue mich auf die Zukunft die mir neue Aufgaben zum Wachsen geben wird und mir das Leben von allen Facetten zeigt.

Vielen Dank, dass du dir deine Zeit genommen hast bis hier her zu lesen. Es bedeutet mir wirklich sehr viel! Ich hoffe sehr, man hat durch meine kleine Zeitreise einen neuen kleinen Einblick bekommen! Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen.

 

 

Was tun bei schlechten Gedanken?

i.D. Lesezeit: 6 min

Die zweite kältere, dunklere Hälfte des Jahres hat begonnen und besonders in dieser Zeit kommen häufig diese Momente, in denen Einen die schlechten Gedanken einholen. Um nicht allzu lange in diesem Stadium zu verweilen, in welchem man vor Frust und Selbstmitleid nichts richtig gebacken bekommt, habe ich euch hier einige Tipps aufgelistet, die mir selbst helfen, schlechte Gedanken schnellstmöglich loszuwerden.

Warum ist es überhaupt so wichtig, schlechte Gedanken schnell loszuwerden?

Unsere Gedanken sind mit das Mächtigste was wir haben. Es sind unter anderem unsere Glaubenssätze, die Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung, die unser Leben gestalten.
Wenn wir zum Beispiel schlechte Gedanken und schlechte Laune haben, strahlen wir das auch aus. Wir sind dann weniger Energiegeladen, lächeln weniger, der Blick wird verträumter und leerer und was wir nach außen ausstrahlen, so reagiert auch unser Umfeld auf uns zurück. Aber das ist nur ein Grund von vielen.
Wenn wir schlechte Gedanken haben müssen wir natürlich auch differenzieren, ob wir auf das Problem überhaupt Einfluss haben oder nicht. Falls es der Fall ist, sollten wir das Problem lösen. Denn nur so werden sich langfristig wirklich die schlechten Gedanken lösen. Haben wir aber keinen Einfluss auf den Grund, dann gilt es proaktiv zu werden, ein paar Tipps anzuwenden und den Geist schnell wieder aufzumuntern.

7 Tipps um schlechte Gedanken loszuwerden

1. Negative Einflüsse vermeiden. Dazu zählen Nachrichten, Energievampire und alles was Angst in uns schürt aus Medien und Internet

Dieser Punkt ist vermutlich der wichtigste Ansatz, um schlechte Energien aus dem eigenen Umfeld zu streichen und doch tun es die wenigsten. Denn Nachrichten schauen z.B. fällt für die Mehrheit unter Allgemeinbildung und wird damit sogar anerkannt. Dabei wird jedoch vergessen, dass Nachrichten fast ausschließlich negativ behaftet sind und damit unterbewusst sogar ein ungleichgewichtiges negatives Weltbild in uns aufgebaut wird. Wenn wir tagtäglich nur von schlechten Nachrichten hören und auf der anderen Seiten keine positiven Neuigkeiten auf der Welt erfahren, glauben wir automatisch, die Welt ist nur noch  böse und nicht mehr zu retten. Dieses Denken kann uns mit ganz schön depressiver Laune zurück lassen und das alles nur, weil wir unsere Gedanken auf die schlechten Dinge, anstatt auf die guten Dinge gerichtet haben.
Studien haben längst bewiesen, dass unser Gehirn nicht in der Lage ist tagtäglich zu viele schlechte Gedanken aufzunehmen. Man muss es sich wie ein Glas vorstellen: Wenn dieses Glas voll ist, werden die schlechten Gedanken und Emotionen auf andere Organe verlagert und machen uns auf lange Sicht gesehen krank. Also bitte tut euch selbst den Gefallen und streicht all diese negativen Energiequellen aus eurem Leben. Dies ist definitiv ein Erfolgsrezept für ein gesünderes und glücklicheres Leben.

2. Gedanken aufschreiben für einen klaren Kopf
Dies ist einer meiner liebsten Gedanken! Ich habe ein großes schwarzes Buch und nutze es vielleicht zwei- dreimal im Jahr. Ich selbst nutze es am meisten bei emotionalen Konflikten und Situationen, in denen ich das Gefühl habe, ich kann nicht schlafen, weil mir so viel durch den Kopf geht. Situationen, die mich bedrücken und die ich verarbeiten muss. Gedanken die mich innerlich aufregen. Und genau dann zücke ich mein Buch, nehme mir 30 min bis 1 h Ruhe und schreibe alles, wirklich alles runter, was in meinem Kopf vorgeht. Ich achte kein bisschen auf Rechtschreibung oder sinnvolle Sätze. Ich schreibe einfach alles runter, was mich bewegt, mich ärgert und verängstigt. Und auch wenn der Text keine klare Struktur hat, habe ich nach ca. 20-30 min Schreiben das Gefühl, dass ich all meine Gedanken aus meinem Kopf raushole und abgebe an das Blatt Papier. Wenn ich mich dann langsam dem Punkt nähere, an dem ich all meinen Frust runter geschrieben habe, komme ich an den Punkt, an dem ich anfange eine Lösung zu suchen. Diese ist immer entweder eine Handlung, die ich aktiv betreiben muss oder einfach ein Gedankenwandel im Kopf, den ich mir z.B. durch gutes Zureden herbeirufe. Ich komme quasi immer zu so einem Fazit, welches eine unglaublich bestärkende Aussage für mich hat und erst wenn ich an diesem Punkt bin, wo ich sogar energiegeladen auf das Papier lächle, klappe ich mein Buch wieder zu. Diese Vorgehensweise braucht vielleicht etwas Übung, wenn man eher negativ orientiert ist, aber es ist für jeden erlernbar!

3. Dankbarkeit

Wenn die negativen Gedanken nur so durch deinen Kopf fliegen, dann könnte es sehr gut sein, dass du dich lange Zeit fokussiert hast, auf das was du nicht hast. In unserem Unterbewusstsein läuft meist ein ständiges Programm nebenher, bei dem wir uns selbst mit anderen Menschen vergleichen. Wenn wir uns diesem Prozess nicht mal bewusst werden, dann kann es häufig passieren, dass das Programm uns nur mit Menschen vergleicht, die wir als besser, schöner, erfolgreicher und schlauer einordnen. Für den eigenen Selbstwert bedeutet das, dass man schlecht und nicht so wertvoll ist. Es kann also ein ganz schön selbstzerstörerisches Programm sein, wenn wir uns nicht bewusst werden, dass dieses die ganze Zeit unbewusst in uns abgespielt wird. Dem Ganzen können wir aber zum Glück aktiv entgegen wirken, indem wir uns bewusst auf die andere Seite konzentrieren und schauen, für was wir alles dankbar sind.
Es gibt so Vieles, für das wir täglich dankbar sein können und wenn wir uns dessen wieder bewusst werden, kann dies eine tiefe Freude in uns auslösen und unseren Fokus wieder auf das Wesentliche richten. Wieder ist dies eine kleine Übung, die man trainieren kannuni sollte. Es ist besonders hilfreich, wenn man diese Übung jeden Tag Morgens oder Abends anwendet und sich selbst vor die Herausforderung stellt, immer etwas neues zu finden, für das man dankbar ist. Nach einigen Tagen und Wochen wird man richtig kreativ und gleichzeitig öffnet es einem selbst die Augen und man beginnt mit einem anderen Blick durch die Welt zu gehen.
Dankbarkeit ist etwas wichtiges und schönes! Es heißt nicht, wie viele glauben, dass man sich mit dem zufrieden gibt was man hat. Sondern man beginnt wertzuschätzen, was man hat, während man weiterhin für seine Ziele kämpft. Es macht dein Glück und damit dich selbst geistig frei von jeglichem Materialismus und oberflächlichen Werten.

4. Das Gute in allem Sehen

Viele Denken, dass positives oder negatives Denken nun mal in unserer Natur liegt und wir daran nicht viel ändern können, aber das stimmt zum Glück nicht. Das Ganze ist wie immer eine Sache der Übung, die JEDER erlernen kann. Manche Menschen erlernen es nur als Kinder und Andere haben es noch nicht gelernt. Kein Problem!
Man muss es sich einfach zur Aufgabe machen, sobald man die schlechten Gedanken in seinem Kopf ertappt, sie zu stoppen und in Positive umzuwandeln. Was könnte an dieser störenden Situation vielleicht gut sein? Was soll ich daraus lernen? Welche Schlüsse ziehe ich daraus und welche andere Möglichkeiten öffnen sich dadurch vielleicht für mich?
Häufig sind uns Zusammenhänge nicht sofort bewusst und erst nach Jahren sehen wir eventuell, warum bestimmte Lebenseinschnitte gut für uns waren. Wir können nicht immer deutlich die Zusammenhänge erkennen, aber wir können zumindest für uns versuchen, das Beste darin zu sehen. Für mich ist diese Denkweise auf jeden Fall ein Gamechanger gewesen und gibt mir unglaublich viel Hoffnung und Kraft für jegliche Situationen und nimmt zudem sehr viel Angst.

5. Meditieren

Ich muss zugeben, dies ist ein Tipp, den ich selbst immer wieder höre und auch schon einige Male ausprobiert habe, aber selbst tatsächlich noch nicht geschafft habe zur Gewohnheit zur machen.
Dieser Aspekt ist aber besonders interessant für Diejenigen, denen gefühlt den ganzen Tag so viele Gedanken durch den Kopf laufen, dass man sich von den Gedanken total überfahren fühlt. Um das Ganze in den Griff zu bekommen, ist meditieren super und klärt mit der Regelmäßigkeit den Kopf und Geist.
Meditieren ist einer der Tipps, der eigentlich  in jedem Persönlichkeits- und Erfolgsratgeber zu lesen ist und als der Schlüssel zu innerer Ruhe gilt. Es muss auch kein großer Hokuspokus mit bestimmter Musik oder ähnlichem genutzt werden. Der einzige Sinn ist es, sich einige Minuten am Tag zu nehmen, in denen man bewusst an NICHTS denkt. Dabei ist es einfacher, sich zum Beispiel auf seinen Atem zu konzentrieren. Ähnlich wie Fitnesstraining gut für den Körper ist, ist Meditieren gut und gesund für den Geist.

6. Viel Bewegung, viel Wasser, viel frische Luft, gute Musiklisten, welche uns positiv stimmen

Ich denke ich erzähle hier Niemandem etwas neues, wenn ich sage, dass all diese Dinge, die deiner Gesundheit gut tun, auch wichtig für deinen Geist und deine Gedanken sind.
Den Effekt spürt man tatsächlich mehr, als manchmal gedacht. Ich persönlich habe den größten Effekt beim Wasser trinken bemerkt. Seit ich darauf achte täglich genügend Wasser zu trinken, merke ich abgesehen davon, dass meine Haut viel besser geworden ist und meine Augenringe schwächer geworden sind, dass ich viel viel wacher durch den Tag gehe. Ich brauche jetzt keinen Mittagsschlaf mehr und gehe generell viel Energiegeladener durch den Tag und bin viel produktiver. Im Grunde habe ich dadurch auch vielmehr Bewegung, da ich am Tag viel häufiger  zur Toilette laufe 😉 Aber das nehme ich in Kauf. Mein Tipp: Ich nehme mir immer die 1,5L Wasserflaschen und achte darauf, dass nur ich aus dieser Falsche trinke und dass ich davon mindestens eine am Tag wegtrinke (+ die Getränke die dann noch zum Essen dazu kommen. Mittlerweile fällt es mir nicht mehr schwer, meine 3L am Tag zu trinken. Wo ich mich früher noch quälen musste und mir schlecht wurde, habe ich mittlerweile sogar wieder ein richtiges Bedürfnis nach Wasser entwickelt und kann ganz einfach einen halben Liter auf einmal wegtrinken. Also nehmt euch Mamas Tipp wirklich mal zu Herzen, wenn ihr auch so seid wie ich es war.

7. Schlechte Informationen reflektiert beleuchten, statt emotional zu reagieren.

Wir neigen dazu auf schlechte Dinge, die wir erfahren, erleben oder die uns passieren, emotional zu reagieren. Das ist ganz normal! Aber was wäre, wenn wir uns so im Griff hätten, dass wir diese Thematiken erstmal etwas rational betrachten und einen Schritt zurück gehen.

Ein Arbeitskollege meckert uns an: Wir könnten uns sofort darüber aufregen, wie beschissen der Arbeitskollege ist .. oder wir atmen einmal tief durch und fragen uns „regt er sich wirklich über mich auf oder hat er einfach einen schlechten Tag oder eine schwierige Situation?“ Ist es vielleicht seine Unsicherheit die aus ihm spricht? Meistens ist es nämlich genau das. Wir übertragen Dinge auf uns und nehmen sie persönlich, die ursprünglich aus einem ganz anderen Affekt entstanden sind.
Ich will damit nicht verteidigen, wenn andere uns ungerecht behandeln. Aber manchmal spart es uns selbst viel Energie, wenn wir Situation nicht persönlich, sondern sachlich sehen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen